Was ist eine Langzeitbelichtung?

Was ist eine Langzeitbelichtung?

Durch eine Langzeitbelichtung können Fotos bei wenig Licht aufgenommen werden. Das Licht fällt lange Zeit auf der Sensor der Kamera und wird dort gesammelt.

Nachts ist es nicht möglich gute Fotos ohne eine Langzeitbelichtung zu machen. Bei der Langzeitbelichtung steht die Kamera auf einem Stativ. Fotos aus der Hand sind nicht möglich, diese würden verwackeln und somit unscharf werden.

Wie funktioniert die Langzeitbelichtung?

Vor dem Bildsensor der Kamera befindet sich die Blende. Um ein Foto aufzunehmen wird die Blende geöffnet und wieder geschlossen. Sobald die Blende geöffnet ist fällt Licht auf den Kamerasensor. Der Sensor sammelt das Licht und speichert die Bildinformationen ab. Je länger die Blende geöffnet ist, desto mehr Licht kann der Sensor sammeln - das Bild wird heller.

Wie lange kann eine Kamera belichten?

Es gibt keine Grenze. Eine Kamera kann theoretisch unendlich lange belichten. In dem normalen Modus ist die maximale Belichtungszeit 30 Sekunden. Der Bulb Modus ist für längere Belichtungszeiten. Diese kann dann an der Kamera eingestellt werden oder an einem angeschlossenen Fernauslöser.

Wann wird die Langzeitbelichtung verwendet?

Bei wenig Licht. Für Landschaftsaufnahmen bei Nacht, z.B. für Fotos von Polarlichtern oder Sternenfotos.

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